Bühne

My Secret – My Fear

Uraufführung / Tanz / ca. 60 Minuten
Dschungel Wien – Theaterhaus für junges Publikum
Company Homunculus

„MY SECRET / MY FEAR“ zeigt den Versuch einer Selbstbefragung, einer Erkundung, einer Befreiung letztendlich. Bin ich bereit, mich zu meinen geheimen Wünschen zu bekennen, mit ihnen nach außen zu gehen? Bin ich bereit, mich der Angst zu stellen und so, Schritt für Schritt, einen neuen Weg zu gehen, mir eine unbekannte Freiheit zu erobern, die meinen Umgang mit mir und den anderen verändert?

Verbirgt man etwas, damit es einem ganz allein gehört? Soll ein Geheimnis wirklich geheim bleiben? Oder will man, dass es entdeckt, gesehen, ernst genommen wird? Was ist stärker? Die Lust auf ein „Geheimnis“? Die Angst vor der Bloßstellung? Wie groß ist die Angst vor den anderen, vor sich selbst, wenn man „heimliche Seiten“ offenbart? Eine Gruppe junger Leute trifft bei einem Event zusammen. Manche kennen sich, einige lernen sich erst kennen. Langsam erfährt jeder ein bisschen mehr vom Gegenüber. Aber wieviel wissen sie wirklich voneinander?

So unterschiedlich sie sind, eines haben sie gemeinsam: ihre persönlichen Geheimnisse, Wünsche, Ängste und Träume … Auf der Bühne stehen 14 Jugendliche.

Unter der künstlerischen Leitung von Karin Steinbrugger entwickelt homunculus seit 2003 regelmäßig Tanztheater für junges Publikum. Auf inhaltlicher Ebene bestimmen die künstlerische Bearbeitung von Konfliktthemen und gesellschaftspolitische Anliegen die Wahl der Themen. Junges Publikum soll Theater als Ort aktiver und kritischer Auseinandersetzung mit Themen unserer Zeit und unserer Gesellschaft erleben.

IDEE: Heinz Janisch / KÜNSTLERISCHE LEITUNG, FOTO: Karin Steinbrugger / CHOREOGRAFIE: Karin Steinbrugger, Martina Haager / LICHTDESIGN: Silvia Auer / PRODUKTION: Sonja Haupt, Nikolaus Selimov / TÄNZERINNEN: Leonie Bruckner, Gina Christof, Ben Feigl, Mascha Haupt, Gregor Kadziolka, Mira Kapfinger, Bernadette Kizik, Anna Lisa Kopeinig, Ursula Leitner, Julia Polt, Sebastian Radon, Jasin Sejdi, Daya Varkonyi, Silvana Veit

Spielzeit: 26. Mai 2009 – 28. Mai 2009

carmen.bewegt

RODION SCHTSCHEDRIN
«Carmen-Suite». Ballettmusik für Streicher und Schlagwerk

Temperament, Liebe und Leidenschaft: Zwölf junge Tänzerinnen, Schülerinnen aus St. Pölten und Umgebung und aus Wien, setzen sich auf bewegte und bewegende Weise mit diesen Themen auseinander, angeregt und inspiriert von den berühmten Melodien und Rhythmen aus Bizets Oper «Carmen» und betreut von der Choreografin Karin Steinbrugger. Das Tonkünstler-Orchester Niederösterreich unter der Leitung seines zukünftigen Chefdirigenten Andrés Orozco-Estrada spielt die «Carmen-Suite» des Russen Rodion Schtschedrin, der alle Hits aus der Oper zu einer mitreißenden Orchestermusik verdichtet hat. Der Schauspieler Hubertus Zorell baut als Erzähler eine Brücke zwischen der Musik, dem Drama und dem Tanz der jungen Frauen.

Als Vorbereitung für alle interessierten Schulen gibt es zusätzlich das bewährte Unterrichtsmaterial, das Angebot für musik- und/oder tanzpädagogische Workshops für Schulen und Familien, Schreibwerkstätten mit dem Autor und ähnliches als Vorbereitung zum Aufführungsbesuch.

In Zusammenarbeit mit dem Tonkünstler-Orchester Niederösterreich.
Empfohlen ab 12 Jahren

Weitere Informationen…

Fight Night – Tanzstück

Jeden Tag stehst Du im Ring… Tägliches Ringen um Raum für Dich selbst. Platz für Deine Persönlichkeit, Deine Existenz. Täglich musst Du Dich beweisen, Stärke zeigen, schlagfertig sein, reaktionstüchtig und wach. Wer die stärksten Hiebe austeilt, kommt durch, bekommt Aufmerksamkeit. Aufmerksamkeit als eine der momentan begehrtesten Trophäen unserer Gesellschaft.

FIGHT NIGHT zeigt Menschen, die auf unterschiedliche Weise kämpfen – mit fairen aber auch mit unfairen Mitteln. Vom Einsetzen roher Gewalt über bewusste Selbstinszenierung bis hin zur raffinierten Verführung und Manipulation wird alles versucht. Aber nicht jeder kann mithalten, manche gehen schon in der ersten Runde k.o. Der Ring von außen betrachtet, verändert den Blickwinkel. Verhaltensweisen werden in Frage gestellt. Bedeutet „Nicht – gewinnen“ tatsächlich zu scheitern?

Im Ring stehen 8 Jugendliche gemeinsam mit 4 TänzerInnen der Company homunculus.

Künstlerische Leitung: Karin Steinbrugger, Idee: Heinz Janisch, Konzept/Choereografie: Karin Steinbrugger & Martina Haager, TänzerInnen: Amadeus Berauer, Leonie Bruckner, Ben Feigl, Mascha Haupt, Mira Kapfinger, Manuela Kotowska, Aurora Orso, Marco Payer, Julia Polt, Sebastian Radon, Kun-Chen Shih, Andrea, Stotter, Natalie Trs, Dorothea Zeyringer, Musik: Martin Kratochwil, Sebastian Radon, Produktion: Sonja Haupt & Nikolaus Selimov

Mehr Infos dazu: Kritiken & Berichte

Dornröschen erwacht

Eine Oper für Kinder mit Rock- und Renaissancemusik nach einem Libretto von Heinz Janisch und mit dem Komponisten Tristan Schulze. (Jeunesse.at)

Nach hundertjährigem Schlaf erwacht Dornröschen im verzauberten Schloss. Der Prinz entführt es auf dem Motorrad in eine moderne Stadt. Dornröschen erwacht zu früh, geht aus dem Schloss und begegnet dem Motorrad fahrenden Musiker einer Rockband. Nachdem sie viele alte Lieder kennt, wird das Bandprojekt mit ihr als Sängerin ein sehr interessantes. Das Abschlusskonzert findet im Schloss statt. Danach schläft niemand mehr.

Besetzung: Dornröschen: Sonja Romei, Ensemble: Sonus Brass Ensemble, Libretto: Heinz Janisch, E-Gitarre, E-Bass, Komposition: Tristan Schulze, E-Gitarre, E-Bass: Manuel Oskar Mayr, Drums: Lukas König, Sopran: Eva Kumpfmüller, Alt: Heidemaria Gruber, Tenor: Wolfgang Veith, Bass: Nikolaus Pont, Regie, Choreographie: Stephanie Rauch, Regieassistenz: Jürgen Öhlinger, Bühnenbild, Kostüme: Daniela-Maria Hirsch, Kostüme, Assistenz Bühnenbild: Sophi Becvar, Licht: Jakob Sigl

Giftige Flügel – Tanzstück

Laura bekommt plötzlich Flügel. Giftige Flügel. Am ganzen Körper. Jetzt kann sie niemand mehr angreifen. Jetzt kann sie sich zur Wehr setzen, auch gegen den Weißen Ritter, der ihr weh getan hat. Laura malt, was sie erlebt hat. In ihren Bildern kämpft sie gegen den Weißen Ritter. Durch ihre Bilder erzählt Laura von dem, was ihr passiert ist. So kann ihr geholfen werden. Auch wenn sie die giftigen Flügel noch ein wenig behalten wird.

In diesem Tanzstück zum Thema sexueller Missbrauch und Grenzüberschreitung wird die Geschichte allein aus der Perspektive des betroffenen Mädchens erzählt. Ihre Ängste, ihr Rückzug, ihr Schutzbedürfnis, ihr Zorn stehen im Mittelpunkt der Aufführung, die vor allem auf die Sprache der Bilder vertraut. Das Stück thematisiert, dass Kinder und Jugendliche als eigenständige Persönlichkeiten respektiert werden müssen, ihr Anrecht auf Schutz und Geborgenheit und die Notwendigkeit Selbstbestimmung zu fördern.

Choreografie/Regie: Karin Steinbrugger, Buch & Idee: Heinz Janisch, TänzerInnen: Martina Haager, Eva Müller, Indira Nuñez, Gisa Schafzahl, Kun Chen Shih, Max Steiner, Natalie Trs, Musik: Martin Kratochwil, Ausstattung: Markus Kuscher, Lichtdesign: Silvia Auer


RED CAPS | Rotkäppchen reloaded

Wer kennt es nicht – das Märchen von Rotkäppchen?!
Jeder weiß, was passiert, wenn Rotkäppchen auf den Wolf und der Wolf auf die Großmutter trifft, und so weiter… Aber was geschieht, wenn Rotkäppchen in der heutigen Zeit leben würde? Wenn Rotkäppchen kein braves Mädchen ist, das Kuchen und Wein zur Großmutter bringt, sondern eine “hippe” Jugendliche in lässigem Outfit, eine so genannte “red cap”? Wenn der Wolf gar kein Wolf, sondern eher ein “Wolfi” ist, schüchtern und verträumt, trotzdem aber zur megacoolen “Wolf-Gang” gehört? Dann sieht die Geschichte gleich ein wenig anders aus…

Ein abwechslungsreiches Tanztheaterstück über Begegnungen und Beziehungen der unterschiedlichsten Art!

Künstlerische Leitung, Choreografie: Karin Steinbrugger, Buch & Idee: Heinz Janisch, Lichtdesign & Raum: Silvia Auer, Kostüme & Requisiten: Markus Kuscher, Sounddesign & Komposition: Martin Kratochwil. Es tanzen: Betka Fislová, Dominik Grünbühel, Martina Haager, Marc Krause, Doris M. Reisinger und Julian Timmings


Als ich ein Bär war

Als ich ein Bär war
erzählt von der Bärenzeit. Der Bär sitzt gemütlich in seiner Höhle. Was kann einem Bären schon passieren? Aber eines Morgens hat der große Bär doch ein Problem. Er fühlt sich einsam und verlässt seine Höhle. Sein Weg geht in die Stadt, um seinen Onkel im Zoo um Hilfe zu bitten. Aber der Weg dorthin verliert sich. Stattdessen trifft er viele Leute auf seiner Reise, und überall bekommt er etwas angedreht.: einen kratzigen Hut, einen bunten Schal und rote Bärenstiefel. Nur will ihm leider keiner zuhören. Bis er eines Tages doch jemanden trifft…

Ein Stück über das Alleinsein, über Zuhören-Können und über das schöne Gefühl, einen Freund zu haben.

Nach einer Idee von: Heinz Janisch, Spiel: Cordula Nossek, Regie: Beate Sauer, Bühne: Gernot Ebenlechner. Textbearbeitung: Cordula Nossek und Beate Sauer


Die Prinzessin auf dem Kürbis – Tanztheater

Basierend auf dem gleichnamigen Buch von Heinz Janisch und Linda Wolfsgruber. Verträumter Wuschelkopf sucht tapfere Prinzessin! Was der Prinz an seiner Seite braucht, ist eine Frau, die, die … das weiß er eben auch nicht so genau. Eine andere einfach. Keine so zimperliche und empfindlich wie die bekannte Prinzessin auf der Erbse soll es sein. Eine solche Prinzessin kann ihm gestohlen bleiben! “Ich will eine Prinzessin, die etwas aushält!” Zuerst muss sie mühevoll die Burg erklimmen. “Ein echter Prinz will verdient sein!” Statt auf einer lächerlichen kleinen Erbse soll sie auf einem großen, dicken Kürbis schlafen. Wenn es solch eine Prinzessin überhaupt gibt, was wünscht dann sie sich von dem Prinzen ?

Ein echter Prinz will verdient sein!

Tanztheater mit Musik, Gruppe Konnex


Puck und die Zauberblume

Musik zum Angreifen

Mo 23.03.2009 | 8.45 | Wien | Wiener Konzerthaus | Schönberg-Saal

Annelie Gahl (Violine)
Petra Stump (Klarinetten)
Mathilde Hoursiangou (Klavier)
Konrad Rennert (Erzähler, Puppenspiel)
Michael Mordo (Figurenbau)
Stefanie Muther (Bühnenbild, Kostüme)
Sophie Lux (Bühnenbild, Kostüme)
Nicole Marte (Dramaturgie, Musikvermittlung)
Heinz Janisch (Libretto)
Annelie Gahl (Idee)

Felix Mendelssohn Bartholdy
Schauspielmusik zu »Ein Sommernachtstraum« op. 61
(Ausschnitte und Arrangements für Trio)
sowie Werke von
Konrad Rennert

Weitere Informationen: Wiener Jeunesse